Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionFrau mit Wärmflasche
Die Magenschleimhaut kann sich akut oder chronisch entzünden. An der chronischen Form ist oft der Magenkeim Helicobacter pylori schuld.
descriptionFrau mit Bauchschmerzen
Übelkeit und Schmerzen sind die typischen Anzeichen einer Gastritis. Die genauen Ursachen der Entzündung deckt der Arzt mit einer Magenspiegelung auf.
descriptionSalz- und Pfefferstreuer
Diät, Verödung oder Medikamente – ja nach Form der Gastritis greifen andere Therapien. Diszipliniert durchgeführt, sind sie meistens sehr erfolgreich.
descriptionSpritze
Experten suchen nach einem Impfstoff gegen Helicobacter pylori, um den Magenkrebs zu besiegen. Das Problem: andere Krankheiten könnten zunehmen.
descriptionHühnerbrühe
Gönnen Sie Ihrem Magen bei einer Entzündung eine Pause – mit Diät, etwas Schonkost und weniger Stress. Denn Gastritis kann auch Nervensache sein.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Dem Magen mehr Ruhe gönnen

Etwas mehr Ruhe für den Magen – aber auch für die Psyche – helfen dabei, dass sich Ihr Magen wieder vollständig regenerieren kann. Besonders wirksam: ein bis zwei Tage Suppenfasten mit Hafer- oder Reisschleim.

Im Überblick



Tipps für die Magengesundheit

Nicht jede Gastritis lässt sich verhindern. Eine Magenschleimhautentzündung im Rahmen eines Magen-Darm-Infekts beispielsweise dauert meist nur wenige Tage und vergeht von allein. Es gibt aber eine Reihe von Einflussfaktoren, die für die Magengesundheit entscheidend sind und die wir beeinflussen können. Manch einer Gastritis kann man vorbeugen, indem man sich an folgende Grundsätze hält:
  • Auf die psychische Gesundheit achten: Stress, psychosoziale Belastungen und Konflikte wirken sich nachteilig auf die Magengesundheit aus.
  • Nicht dauerhaft und ohne ärztliche Verordnung Schmerzmittel einnehmen: Besprechen Sie Dosis und Dauer einer Schmerzmitteleinnahme immer mit Ihrem Arzt.
  • Übermäßigen Konsum von Alkohol, Kaffee, Tee, Nikotin oder Zitrusfrüchten vermeiden. Sie regen die Magensäureproduktion an und fördern die Gastritisentstehung.

↑ nach oben

Die richtige Ernährung

Durch eine geeignete Ernähung können Sie dazu beitragen, die Beschwerden bei einer akuten oder chronischen Gastritis zu lindern:
  • Bei akuter Gastritis zunächst ein bis zwei Tage Fasten oder Schonkost (Haferflockenbrei, Reisschleimsuppe, Zwieback, Kartoffelbrei) zur Beruhigung der Magenschleimhaut. Anschließend leichte Vollkost, d.h. Normalkost, bei der Lebensmittel, die schwer verdaulich sind oder individuelle Unverträglichkeiten auslösen, gemieden werden. Verzichten Sie auf fettreiche, gebratene oder frittierte Speisen, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Gurkensalat, scharfe Gewürze.
  • Nehmen Sie fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich, große Mahlzeiten sind schwerer verdaulich.
  • Die Abendmahlzeit sollte nicht zu üppig ausfallen. Essen Sie nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen, sondern zwei bis drei Stunden vorher.
  • Vermeiden Sie Kaffee, Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten.
  • Vermeiden Sie sehr kalte, sehr heiße oder sehr scharf gewürzte Speisen.
  • Hilfreich sind oft Tees mit Kamille, Pfefferminze, Süßholz, Melisse, Fenchel, Anis, Kümmel oder auch Mischungen daraus.

↑ nach oben

Hausrezept für Magentee

Hausrezept für einen magenschonenden Tee: Je ein Teelöffel Melissenblätter, Kamillenblüten und Pfefferminzblätter mischen, mit Viertelliter kochendem Wasser überbrühen und zehn Minuten ziehen lassen, dann durchseihen. Ungesüßt in kleinen Schlucken zu den Mahlzeiten trinken.
↑ nach oben

Tasse Kaffee
© iStockphoto
Kaffee, Tee, Alkohol, Nikotin und Zitrusfrüchte schaden dem Magen, wenn man sie im Übermaß genießt. Sie regen die Bildung von Magensäure an und fördern so die Entstehung einer Gastritis.
Kamillentee
© Shutterstock
Kamillenblüten und Pfefferminzblätter sind die Zutaten eines magenschonenden Tees. Je einen Teelöffel mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.