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Wechseljahre – Lexikon
Alles zum Thema Wechseljahre (Klimakterium) finden Sie auf vitanet.de in diesem Lexikon: Lesen Sie alles von Arteriosklerose, Gestagene über Kneipp-Anwendungen bis Osteoporose, Phytoöstrogene und
Colitis ulcerosa – Therapie
Die Colitis ulcerosa ist vermutlich auf eine fehlgeleitete Immunantwort und eine genetische Disposition zurückzuführen. Beide Ursachen lassen sich nicht direkt bekämpfen. Die Ärzte konzentrieren sich deshalb darauf, einen akuten Ausbruch der Entzündung einzudämmen,, chronische Entzündungen zum Abklingen zu bringen,, beschwerdefreie Intervalle möglichst lange zu erhalten (Remissionserhalt),, ein Wiederausbrechen der Erkrankung zu verhindern (Rezidivprophylaxe) und, Begleiterkrankungen wie Arthritis, Osteoporose und Mangelernährung zu kontrollieren (extraintestinale Manifestationen, Ernährungsdefizite). In vielen Fällen hilft Patienten mit Colitis ulcerosa nur ein umfassendes Therapiekonzept, das neben der medikamentösen Behandlung auch Ernährungstherapie und psychologisch-psychotherapeutische Verfahren beinhaltet. Manchmal ist auch eine Darmentfernung notwendig. Medikamente spielen jedoch die wichtigste Rolle: Entzündungshemmende 5-Aminosalizylsäure (5-ASA) und Sulfasalazin sind die Standardmedikamente der Colitis-ulcerosa-Therapie. Sie greifen in den Entzündungsprozess ein, indem sie die Bildung von Entzündungsstoffen vermindern. Auch Kortison wirkt entzündungshemmend, allerdings werden Kortisone wegen ihrer Nebenwirkungen nicht langfristig gegeben. In schweren Fällen: Immunsuppressiva und Immunmodulatoren Thiopurine wie Azathioprin, und Ciclosporin werden oft in schweren Fällen als Akuttherapie eingesetzt. Patienten mit schwer zu therapierenden Verläufen werden oft mit Infliximab, einem monoklonalen Antikörper oder Tacrolimus behandelt. Beides sind Immunmodulatoren, die das Immunsystem und damit die Entzündungsreaktion dämpfen. Probiotika bei Colitis ulcerosa oft sehr hilfreich Um ein beschwerdefreies Intervall zu verlängern, haben sich bei Unverträglichkeit von Aminosalicylaten Probiotika mit Escherichia-coli-Bakterien vom Stamm Nissle oder bei Kindern auch VSL#3 – ein probiotisches Mittel, das aus verschiedenen Bakterienstämmen hergestellt wird – als wirksam erwiesen. Das sind Präparate, die lebende Mikroorganismen enthalten und die Darmflora positiv beeinflussen. Operativer Eingriff bei Colitis ulcerosa In der Regel sind die Symptome der Colitis ulcerosa mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen. Nur in wenigen Fällen muss der Dickdarm entfernt werden. Der operierende Arzt kann dabei heutzutage die Schließmuskulatur oft erhalten. Ein künstlicher Darmausgang ist nur noch selten nötig. Komplementäre Medizin bei Colitis ulcerosa Ein Präparat, das die herkömmliche Therapie mit Medikamenten ergänzt, ist der indische Flohsamen (Plantago ovata). Untersuchungen zeigen, dass der indische Flohsamen die beschwerdefreien Zeiträume verlängern kann. Es gibt aber bisher zu wenig Beweise für seine Wirksamkeit, um eine generelle Anwendung zu empfehlen. Bei leichten und moderaten Schüben kann – zusätzlich zur konservativen Therapie – Akupunktur eingesetzt werden. Auch eine Kombinationsbehandlung aus Myrrhe, Kamillenblütenextrakt und Kaffeekohle kann helfen, eine beschwerdefreie Periode zu verlängern. Anders als bei Morbus Crohn erhalten Patienten mit Colitis ulcerosa Medikamente auch in der beschwerdefreien Zeit.
Colitis ulcerosa – Medikamente: Kortison
Bei Colitis ulcerosa wirken Kortisonpräparate und 5-Aminosalizylsäure gegen eine Entzündung. Kortison sollte nur in akuten Colitis-ulcerosa-Phasen genommen werden, denn es kann Osteoporose
Morbus Crohn – Erfahrungsbericht
Ich war 29, als das erste Mal das Wort Morbus Crohn fiel. Ein Krankenhausarzt stellte diese Diagnose nach einer Koloskopie, die damals 1987 in Ostberlin noch ein sensationelles Ereignis war. In der ganzen Stadt gab es – so glaube ich – nur zwei Koloskope. Das Endoskop für meine Untersuchung war gerade aus Westberlin geliefert worden. Eine Ärzte-Traube stand während der Darmspiegelung dabei und staunte. Beschwerden hatte ich schon lange. Bereits als Kind war ich immer kränklich und hatte Bauchschmerzen – die hielten auch nach der Blinddarm-OP mit elf Jahren noch an. Was ich psychisch nicht verkraftet habe, schlug mir stets auf den Bauch. Das geht mir heute noch so: Wenn mich etwas emotional sehr berührt – zum Beispiel junge Leute auf der Straße, die betteln müssen – dann muss ich sofort auf die Toilette. „Weiß der Teufel“ – so lautete die Diagnose der Ärzte 1984, nach der Geburt meiner zweiten Tochter, kamen dann die ersten Schübe. Verstopfungen und Durchfall wechselten sich ab: Fünf Tage konnte ich gar nicht auf die Toilette gehen, die nächste Woche sauste es dann nur so aus mir raus. Der Schub ging Fieber mit einher, meistens so um 37,8 Grad Celsius. Das klingt harmlos, doch ich konnte dieses niedrige Fieber schwerer ertragen als richtig hohe Temperaturen. In dieser Zeit war ich insgesamt sehr krank und abwehrgeschwächt, ständig hatte ich Schnupfen. Die Ärzte waren hilflos, ihre Diagnose lautete fast immer WdT – das stand für „Weiß der Teufel“. Ich kam in ein Krankenhaus mit psychiatrischem Schwerpunkt 1987 bin ich dann richtig doll krank geworden. Ich legte mich hin und konnte nicht mehr aufstehen: Ich litt unter fürchterlichen Bauchschmerzen und Gelenksteife. Alle Hauptgelenke waren betroffen – selbst meine Ellenbogen konnte ich nicht mehr auflegen. Die Ärzte stellten die Diagnose „Rheumatisches Fieber“ und wiesen mich in ein Krankenhaus mit psychiatrischem Schwerpunkt ein. Die Ärzte dort haben mich sehr nett aufgenommen und sich wirklich Gedanken gemacht. Sie waren auch diejenigen, die die Koloskopie veranlassten. Eine Darm-OP wurde nötig, weil ich Fisteln hatte Ich hatte Glück, dass mein früherer Mann gelegentlich beruflich in den Westen fahren musste und mir das Medikament Mesalazin mitbringen konnte. So musste ich nicht – wie so viele andere Patienten – Kortison nehmen. Trotzdem hat der Morbus Crohn mein Leben stark beeinträchtigt und tut es natürlich noch immer. 1989 musste mein rechtes Augenlid operiert werden wegen einer Hautveränderung, die vermutlich auf den Crohn zurückzuführen war. 1992 bekam ich dann die erste Darm-OP – ich hatte Fisteln entwickelt, die vom Darm in die Scheide führten. Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem ich nicht eine Operation oder eine gravierende Diagnose hinnehmen musste: So wurde ich etwa 1995 am Knie operiert, 1998 hatte ich einen Bandscheibenvorfall, 1999 diagnostizierten die Ärzte dann Osteoporose. 2003 wurde meine Gallenblase entfernt, 2004 stellten die Ärzte Arthrose im linken Fuß fest. Ein Stoma – nein, das will ich nicht In diesem Frühjahr haben mich die Ärzte das zweite Mal am Darm operiert und alles Mögliche gefunden: einen Abszess, eine Stenose, Einschussfisteln, Organverklebungen und -verwachsungen. Der Oberarzt hat mir ein Stoma – also einen künstlichen Darmausgang – empfohlen, doch ich habe abgelehnt. Das verstehen viele Morbus-Crohn-Patienten nicht – besonders in meinem Fall: Ich habe keinen Schließmuskel mehr und kann den Stuhl deshalb überhaupt nicht mehr halten. Es kann mich also überall und jederzeit erwischen. Doch das nehme ich in Kauf. Nachdem meine Ehe durch den Morbus Crohn kaputt gegangen ist, habe ich jetzt wieder einen Partner gefunden. Dieser Mann hat alles miterlebt: die Wochen, die ich auf der Intensivstation lag, die schlechten Gerüche. Selbst meine riesige Bauchwunde hat er gesehen. Doch ein Stoma – nein, das würde nicht passen, das will ich nicht. Ich möchte jetzt noch mal richtig leben. Ich ziehe mich nicht zurück Wenn ich diesen Mann nicht hätte ... Aber das kann ich über viele Menschen sagen: über meine Töchter, die Psychologen, die mich betreut haben, und auch die Kollegen. Arbeiten kann ich leider nicht mehr, mit 47, vor knapp zwei Jahren bin ich in Frührente gegangen. Ich hatte eine gute Stellung als Prokuristin und war für eine Handvoll Mitarbeiter verantwortlich. Doch am Ende ging es nicht mehr. Trotzdem: Ich ziehe mich nicht zurück, wie es so viele Patienten mit Morbus Crohn tun. Viele erzählen ja noch nicht einmal ihrer Familie und ihren Freunden von der Krankheit. Ein Konzertbesuch, eine Reise – Pläne helfen Wichtig ist für mich, dass die Krankheit nicht alles beherrscht. Es muss immer etwas geben, das über den Morbus Crohn hinausgeht. Ich muss deshalb ständig Pläne schmieden: Das kann so eine Kleinigkeit wie ein Besuch beim Friseur oder der Kosmetikerin sein oder auch eine Reise. Nächstes Jahr möchte ich nach Südafrika fliegen. Als ich im Krankenhaus lag und meine Tochter mir erzählte, dass sie in Griechenland heiraten wird, hat es sofort in meinen Augen geflackert. Nun, auch heute Abend habe ich etwas vor: Mein Partner hat Karten für ein Konzert auf dem Gendarmenmarkt besorgt. Darauf freue ich mich schon seit Tagen. Sicherlich, da ist immer die Angst, dass es mich gerade dort erwischen könnte ... Aber deshalb nicht zu gehen? Mehr Erfahrungsberichte auf vitanet.de:
Cushing-Syndrom
Symptomenkomplex, der mit einem erhöhten Glukokortikoid- (siehe dort) Blutspiegel einhergeht. Dabei fallen die Patienten durch ein Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Bluthochdruck, Osteoporose
Phytoöstrogene
Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ähnlich wie Östrogene wirken – allerdings um ein Vielfaches schwächer. Phytoöstrogenen werden verschiedene positive Effekte nachgesagt – so sollen sie etwa vor Osteoporose, Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und Wechseljahresbeschwerden lindern. Gesicherte Beweise hierfür fehlen jedoch noch.
Kalzium
Die größte Menge an Kalzium (99 Prozent) findet sich im Skelett, dort bildet es zusammen mit Magnesium und Phosphat das Knochengerüst. Eine besondere Rolle spielt es daher für das
Lexikon – E-338
Säuerungsmittel, Emulgator, Konservierungsstoff, Antioxidationsmittel aus natürlichen Mineralien gewonnen ACHTUNG: äußerste Vorsicht bei Osteoporose; entzieht in größeren Mengen dem Körper
TV-Tipps
Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte TV-Tipps mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Ob praktische Gesundheitstipps, aktuelle Gesundheitsmagazine oder Reportagen: Hier erhalten Sie einen Überblick über Gesundheitssendungen verschiedener Fernsehstationen. Datum Uhrzeit Sendung Sender 11.06.2019 18:15 - 19:15 Uhr Planet Wissen: Honig, Natron, Zwiebelsud - Wie gut sind Hausmittel? Magazin ARD ALPHA 12.06.2019 22:00 - 22:45 Uhr DokThema: Weizen im Visier - Lebensmittel oder Krankmacher? Reportage BR 13.06.2019 13:45 - 14:30 Uhr Die Wahrheit über Osteoporose Ratgeber ARD ALPHA 14.06.2019 03:15 - 04:00 Uhr Jetzt mal Klartext! Hilfe, mein Krankenhaus schließt! Diskussion HR 15.06.2019 12:00 - 13:00 Uhr Planet Wissen: Algen und Schwämme - Medizin aus dem Meer? Magazin ARD ALPHA 16.06.2019 21:45 - 22:30 Uhr Geheimnisvolle Krankheiten - Leben ohne Heilung Reportage TAGESSCHAU24 17.06.2019 21:30 - 22:15 Uhr Kräuterwelten Indiens  Dokumentation ARD ALPHA 18.06.2019 23:30 - 00:50 Uhr WHO - Am Tropf der Geldgeber Dokumentation ARTE 19.06.2019 21:00 - 21:45 Uhr Der große Augen-Report  Ratgeber ARD ALPHA 20.06.2019 19:40 - 20:10 Uhr Re: Für immer jung - Fit bis ins hohe Alter Dokumentation ARTE 21.06.2019 03:45 - 04:30 Uhr Quantensprung: Mensch und Maschine im Kampf gegen den Krebs Reportage ARD ALPHA 22.06.2019 20:15 - 21:00 Uhr Herzprobleme - was nun? Ratgeber TAGESSCHAU24 23.06.2019 07:00 - 07:30 Uhr Ich will leben! Wenn junge Menschen Krebs habenDokumentation SWR 24.06.2019 21:30 - 22:15 Uhr Männer leiden anders: Tabu Depression  Dokumentation ARD ALPHA Wöchentliche Sendungen dienstags 19:00 - 19:45 Uhr Gesundheit!Magazin BR dienstags 20:15 - 21:15 Uhr VisiteMagazin NDR donnerstags 18:50 - 19:15 Uhr Service: GesundheitMagazin HR donnerstags 21:00 - 21:45 Uhr Hauptsache gesundMagazin MDR donnerstags 21:45 - 22:30 Uhr Einfach gesund!Aktuelle Gesundheitsthemen HR donnerstags 22:00 - 22:30 Uhr Odysso - Das will ich wissen! Magazin SWR Die aufgeführten TV-Sendungen stellen nur eine Auswahl dar, es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.
Veränderungen im Alter – Bewegungsapparat
Muskeln, Knochen, Sehnen und andere Teile des Bewegungssystems verändern sich mit zunehmendem Alter. Das kann sich auf die Funktionalität und Beweglichkeit des Körpers auswirken und die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit einschränken. Mit Bewegung und einer gesunden ausgewogenen Ernährung kann man dem vorbeugen. Muskelmasse und Knochendichte nehmen ab 70-jährige Menschen haben im Vergleich zu 20- bis 30-jährigen durchschnittlich etwa 30 Prozent weniger Muskelmasse. Der Muskelabbau ist individuell allerdings sehr unterschiedlich, denn im höheren Erwachsenenalter ist neben einer ungenügenden Eiweißversorgung insbesondere eine fehlende intensive Beanspruchung der Muskulatur für die Abnahme des Muskelgewebes verantwortlich. Dadurch verringern sich Kraft und Ausdauerleistung der Muskeln. Außerdem verlieren Sehnen, Bänder und Muskeln an Elastizität, Dehnbarkeit, Reißfestigkeit und Gleitfähigkeit. Die so wichtige sportliche Betätigung muss unbedingt an den persönlichen Gesundheitszustand angepasst sein, um eine Über- oder auch Unterforderung zu vermeiden.Welche Sportarten im Alter geeignet sind, lesen Sie hier. Der Mineralgehalt der Knochen nimmt etwa ab dem 40. Lebensjahr ab. Das ist ein normaler Vorgang. Wenn die Verringerung der Knochendichte allerdings besonders ausgeprägt ist und bestimmte Grenzen überschreitet, spricht man von einer Osteoporose. Bewegungsmangel, Eiweiß- und Mineralstoffwechselstörungen sowie insbesondere Vitamin-D-Mangel sind die Hauptursachen für Osteoporose bei älteren Menschen.   Hier finden Sie mehr Informationen zur richtigen Ernährung bei Osteoporose. Mit gesunder Ernährung und Bewegung vorbeugen Um diesen Veränderungen vorzubeugen oder sie aufzuhalten, ist neben einer ausgewogenen, qualitativ hochwertigen Ernährung regelmäßige, auf den Einzelnen abgestimmte Bewegung und körperliche Beanspruchung wichtig.   Wie Sie sich im Alter gesund und ausgewogen ernähren können, lesen Sie hier.